Boden

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Schlafzimmer

Boden

Zu viele Muster auf dem Teppichboden verursachen innere Unruhe und/oder Wahnvorstellungen können auftreten.

Ursachen Gefährdungen für pflegende Angehörige Maßnahmen

Zu viele Muster auf dem Teppichboden:
Innere Unruhe und /oder Wahnvorstellungen können auftreten.

Psychische Belastung

Bodenbelag mit wenig Muster oder ohne Muster verwenden.

Schlafzimmer

Bodenbelag

Bodenbeläge im Schlafzimmer müssen fest verlegt und für Rollstühle, Rollatoren und andere Gehhilfen geeignet sein. Um einen Fußboden sicher begehen zu können, müssen bestimmte Reibungswerte zwischen Schuh und Fußboden vorhanden sein. Diese Reibungswerte werden Bewertungsgruppen zugeordnet, wobei Beläge mit  der Bewertungsgruppe R 9 den geringsten und mit der Bewertungsgruppe R 13 den höchsten Anforderungen an die Rutschhemmung genügen. Im Schlafzimmer sollte der Bodenbelag mindestens der Bewertungsgruppe R 9 entsprechen.

Die Bodenbeläge müssen so verklebt sein, dass sie sich nicht  aufwerfen. Dies ist besonders beim Benutzen eines Rollstuhls notwendig. Wenn ein Gehstock oder ein Rollstuhl verwendet wird, dürfen in textilen Bodenbelägen keine bleibenden Abdrücke entstehen.

Glatte Bodenbeläge sollten nicht spiegeln oder blenden, da hierdurch die Orientierungsfähigkeit von sehschwachen Menschen extrem eingeschränkt werden kann. Sie sollten sich optisch von Wänden, Möbeln und der Tür abheben.

Eine weitere Anforderung, der der Boden gerecht werden sollte, besteht darin, dass sich der Belag nicht elektrostatisch aufladen darf.           

Nicht geeignet sind daher z. B.:                                       

  • Lose aufgelegte Teppiche, Läufer oder Brücken           
  • Beläge mit hoch stehendem Flor wie Woll- oder Veloursteppiche                          
  •  Beläge mit hohen Noppen wie Sisal- oder Kokosteppiche                           
  • Teppiche mit weicher Schling            

Bei der Pflege von glatten Bodenbelägen sollte darauf geachtet werden, dass die Reinigungs- und Pflegemittel rutschhemmende Eigenschaften haben. 

                   

 
Bodenbelag
Schlafzimmer

Stolperstellen

Um das Schlafzimmer von Stolperfallen zu befreien, gibt es eine ganze Reihe möglicher Maßnahmen zur Umgestaltung. Vieles lässt sich ohne großen Aufwand erledigen, wie zum Beispiel Teppiche oder Fußläufer komplett entfernen oder zumindest vollflächig mit dem Bodenverlag verkleben, damit sie nicht wegrutschen. Nicht benötigte Möbel wie Hocker oder Wäschetruhen sollten aus dem Weg geräumt werden. Generell empfiehlt es sich, nur wirklich standfeste und kippsichere Möbel im Schlafzimmer zu lassen.

Häufig haben die Türen Schwellen, über die man stolpern kann. 4 mm hohe Aufkantungen sind auch heute noch üblich. Soll das Schlafzimmer barrierefrei bzw. frei von Stolperstellen werden, sind untere Türanschläge und -schwellen zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, kann der Höhenunterschied durch eine Türschwellenrampe ausgeglichen werden. Diese sind z. B. als Meterware im Baumarkt erhältlich.

Ursachen Gefährdungen für pflegende Angehörige Maßnahmen

Rutschende Teppiche

Stolpern

Stürzen

Rutschhemmende Teppiche verwenden

Antirutschmatte unter den Teppich legen

Teppiche durch Parkettboden, Laminat oder Fliesen ersetzen

Hochstehende Teppichkanten

Stolpern

Stürzen

Hochstehende Teppichkanten vermeiden

Teppiche durch Parkettboden, Laminat oder Fliesen ersetzen

Zu glatter Boden

Ausrutschen

Stürzen

Ausreichend rutschhemmender Bodenbelag

Rutschhemmende Reinigungsmittel benutzen

Schlafzimmer

Sturzmeldung

Sollte es zu einem Notfall im Schlafzimmer kommen, ist es wichtig, ihn möglichst schnell melden zu können, damit rechtzeitig Hilfe kommt. Hier gibt es sehr unterschiedliche Notfall-Melde-Systeme. Ein Klassiker ist der Hausnotruf, über den mit einem (wasser- und sturzfesten) Notfallknopf, der um den Hals oder am Arm getragen wird, Hilfe gerufen werden kann. Die Knöpfe sind auch für Notrufe innerhalb des Hauses erhältlich, sodass über Funk Hilfe aus dem Haus gerufen wird. Wie aus dem Krankenhaus bekannt, gibt es diese auch als feste Knöpfe, Taster und Zugleinen, die überall angebracht werden können und über Funk mit einem Melder verbunden sind. Intelligente Meldesysteme erkennen einen Sturz von allein, sodass kein Knopf gedrückt werden muss.

Diese Funktion bieten mittlerweile auch Applikationen für das Smartphone wie beispielsweise SOS-Mobile, Mein Notruf oder HandHelp.

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