Zimmerpflanzen

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Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen sind wichtig für das gesunde Klima in unseren Innenräumen. Sie können Schadstoffe aus der Luft filtern und diese abbauen, sie dämpfen die Hintergrundgeräusche und lassen Räume wohnlicher erscheinen. Die Gestaltung der Räume mit Zimmerpflanzen hat einen starken Einfluss auf das Wohlbefinden aller Hausbewohner.

Pflanzen in Wohnräumen sind aber nicht nur nützlich, sondern können auch gefährlich werden, da einige von ihnen giftig sind. In der Regel sind die meisten Leute darüber informiert und verstehen, warum bestimmte Pflanzen nicht angefasst werden sollten und Pflanzenteile nicht in den Mund genommen werden dürfen. Besonders vorsichtig sollte man in Haushalten mit Kindern oder von Menschen mit Demenz sein, da sie giftige von ungiftigen Pflanzen nicht (mehr) unterscheiden können.

Einige geläufige, giftige Pflanzen:

Euphorbia milii

Dieffenbachia

Solanum pseudocapsicum

Bei der Dieffenbachie (Dieffenbachia)  sind alle Teile, durch den Pflanzensaft bedingt, giftig. Dies gilt auch für das Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)  und den Christusdorn (Euphorbia milii).  Bei der Becher-Primel (Primula obconica)  können die Härchen an Blättern, Blüten und Stängeln Rötungen und Hautausschläge  auslösen. Beim Verzehr von Teilen der Engelstrompete (Brugmansia aurea) treten Symptome ähnlich wie bei der Tollkirsche  auf. Die Früchte der Feuer-Bohne (Phaseolus  coccineus) sind roh giftig.

Eine gute umfassende Übersicht über giftige Pflanzen  einschließlich der Erste-Hilfe Maßnahmen bietet das Heft des Bundesinstitutes  für Risikobewertung „Risiko Pflanze –Einschätzung und Hinweise“ herunterladbar  unter:
www.bfr.bund.de

Bestimmte Pflanzen können zudem Allergien auslösen. Ficus benjamini scheidet über die  Blätter oder an Schnittstellen Milchsaft aus, der dem Latexprotein ähnlich ist.  Menschen mit einer Latex-Allergie sollten diese Pflanze meiden. Der Kontakt zu Gummibaum  (Ficus elastica), Immergrün,  Kaffeepflanzen, Kakteenarten, Oleander, Maniok, Weihnachtssterne, Feigen, Hanf  und Hopfen sollte ebenfalls gemieden werden.

In zu feuchter Blumenerde können Schimmelpilze wachsen. Bei Anwesenheit von abwehrgeschwächten Bewohnern sollte auf Hydrokulturpflanzen ausgewichen  werden. Hier wachsen die Pflanzen nicht in der Erde, sondern in Töpfen, die mit Blähton und einer Nährlösung gefüllt sind.   

Ursachen Gefährdungen für pflegende Angehörige Maßnahmen

Giftige Pflanzen in der Wohnung:

Giftige Pflanzen können verkannt und gegessen werden.

Psychische Belastung

Giftige Pflanzen austauschen/entfernen

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